Das Wichtigste in Kürze
1. Richtwerte richtig verwenden
Moderne Kompression kann 4K mit sehr unterschiedlicher Bitrate übertragen. Als robuste Planung sind 25 bis 50 Mbit/s pro Stream sinnvoll.
Plane zusätzlich rund 30 Prozent Reserve ein, damit Smartphones, Updates und kurze Netzschwankungen das Bild nicht sofort beeinträchtigen.
- HD: häufig 8–15 Mbit/s
- 4K: häufig 25–50 Mbit/s
- Reserve: mindestens 30 %
2. Am richtigen Ort messen
Führe den Test am Fernseher oder Stick durch, nicht nur neben dem Router. Wiederhole ihn morgens und abends.
Achte neben dem Download auf Latenz und starke Schwankungen. Ein etwas niedrigerer, stabiler Wert ist für Live-TV oft besser als ein kurzer Höchstwert.
- Mehrere Tageszeiten testen
- WLAN und LAN vergleichen
- Während des Tests andere Downloads pausieren
3. Mehrere Streams berechnen
Addiere die geplanten Streams: zwei 4K-Streams können zusammen bereits 50 bis 100 Mbit/s benötigen. Rechne weitere Haushaltsnutzung hinzu.
Ist die Leitung ausreichend, aber das Bild stockt, liegt die Ursache oft im WLAN, im Gerät oder in einer einzelnen Quelle – nicht im Tarif.
- Streams × Zielbitrate
- 30 % Haushaltsreserve
- Upload für Videotelefonie berücksichtigen
Miss dort, wo du schaust, und plane Reserve. Ein stabiler 100-Mbit/s-Anschluss kann besser funktionieren als schnelleres, aber schwankendes WLAN.
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